Am Horn von Afrika liegt das Land Eritrea. Am südlichen Teil des Roten Meeres gelegen grenzt es an Sudan, Äthiopien und Djibouti. Mit 124.000 km² ist Eritrea etwa so groß wie Österreich und die Schweiz zusammen. Hier leben fünfeinhalb Millionen Menschen,  sie gehören neun Volksgruppen an: Tigrinya, Tigre, Saho, Bilen, Hedereb, Nara, Kunama, Afar  und Rashaida. Jede Gruppe spricht eine eigene Sprache. 85 Prozent der Men schen leben auf dem Lande und betreiben Ackerbau und Vieh- zucht. Ein Viertel der Landbevöl- kerung lebt als Nomaden und Halbnomaden. Muslime und or thodoxe Christen sind etwa gleich stark vertreten. Katholiken, Protestanten und Naturreligionen sind seltener an zutreffen. Die historischen Wurzeln Eritreas gehen ins zweite Jahrhundert vor Christus zurück, als semitische Einwanderer auf dem heutigen Staatsgebiet Eritreas die ersten Stadtstaaten gründeten. Die Geschichte des Landes ist gezeichnet durch wechselnde Eroberungen, erst durch die Osmanen, später durch die Ägypter. Der italienische Kolonialismus seit 1890 formte Eritrea in seinen heutigen Grenzen.
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